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9 Gedanken zu „Kommentare“

  1. Lieber Harald,

    dein Schicksal tut mir so leid. Ich wünschte ich könnte dir irgendwie helfen. Ich drücke dir und allen anderen, denen es wie dir geht, die Daumen, dass ihr erfolgreich sein werdet! Es wäre so wichtig. Für uns alle!

    Ganz liebe Grüße

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  2. Lieber Harald,
    ich habe dich bereits im Internet „kennengelernt“. Ich selbst habe seit 30 Jahren auch MS und bin inzwischen bettlägerig. Für deinen Kampf und dein Engagement danke ich dir von Herzen!!!
    Zwar habe ich keine Schmerzen und nur wenig Spastiken, aber in kurzer Zeit werde ich tetraplegisch sein. Das wird meine Lebensqualität empfindlich einschränken. Auch ich habe Angst vor Erstickungsanfällen. Allein die Angst davor schmälert meine Freude am Leben erheblich. Dass gesunde Politiker über unser Leben entscheiden dürfen macht mich sauer und verzweifelt. In meinem Fall bedeutet das wieder einen Schritt näher am Altenpflegeheim. Ich schlage einen Praktikumstag bei nahezu Bewegungsunfähigkeit im Rollstuhl vor!

    Herzliche und verbundene Grüsse
    Carola

    PS. Wohin kann ich mich für die sprachgesteuerte Bettfernbedienung wenden?

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  3. Es ist eine Schande, dass Schwerkranke und Sterbende hingehalten werden durch die Politik. Es gab eine Nachbarin in unserem Haus, die verschiedene Erkrankungen hatte, weit über 80 Jahre war und mich bei den Besuchen immer wieder angefleht hat, ihr mit entsprechenden Medikamenten zu helfen. Sie wollte einfach nicht mehr leben, wurde nachts mit Alpträumen aus ihrer Vergangenheit gequält und hatte nur den Wunsch, in Ruhe gehen zu können. Manchmal mochte ich sie gar nicht mehr besuchen, weil sich alles nur noch um ihren Sterbewunsch handelte, den ich zwar verstand, aber bei dem ich ihr nicht helfen konnte. Ich wünsche mir für all die Menschen, die solchen Wunsch haben, dass sie selbst entscheiden können, diesen Schritt zu gehen, ohne dass sie sich vor den Zug werfen müssen oder aus einem Fenster springen. Das hat dann nichts mehr mit der Würde des Menschen zu tun. Zur Würde des Menschen gehört auch ein würdiges Sterben nach eigner Entscheidung. Gut, dass es immer wieder Menschen gibt, die dieses Thema ansprechen.

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  4. Mir welchem Recht, verweigert man einem so schwerkranken Menschen, das erlösende Medikament. Es ist Menschenunwürdig , so leiden zu lassen obwohl ein Gerichtsurteil da ist. Ich wünsche Dir Harald viel Kraft und meine Hochachtung, das Du das nicht nur für Dich,sondern auch für alle Schwerstkranke durchfechtest .
    Lg Daniela

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  5. Wir sind beide auf jeden Fall für Sterbehilfe, gerade wenn es jemanden betrifft, für den keine Hoffung auf Besserung besteht und erst recht, wenn man sich aufgrund seiner Erkrankung nicht selber ein humanes Ende setzen kann, vor allem, wenn das Ende ohne Hilfe anderer ein ziemlich erschreckendes ist. Niemand sollte das Recht auf Selbstbestimmung einschränken, auch nicht der Gesetzgeber. Jeder gesunde Mensch kann seinem Leben ein Ende setzen, wann und wie er will, aber gerade diejenigen, die das nicht mehr können, aber im Vollbesitz ihrer geistige Kräfte sind, wird dieses verwehrt. Lieber Harald, wir wünschen dir, dass du dein Recht durchsetzen kannst, wann du es möchtest.

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